Wenn du denkst, U‑Bahnhöfe seien nur graue Wartezonen mit schlechter Akustik – dann solltest du dringend mal mit uns, den Lichtjägern, losziehen. Denn wir hatten am 29. März das besondere Vergnügen, mit offizieller Genehmigung der KVB tief in das farbenfrohe Herz des Kölner Untergrunds einzutauchen. Und ja, wir haben uns gefreut wie kleine Kinder, die zum ersten Mal ein Stativ aufstellen dürfen.
Los ging’s um 10:42 Uhr in Weilerswist, kurz darauf standen wir um 11:11 Uhr am ersten Bahnhof: Köln West. Und ab da war klar – dieser Tag wird gut. Sehr gut.
Fast vollzählig durchstreiften wir zunächst die Bahnhöfe entlang der Linien 3 und 4 in Ehrenfeld. Was uns dort erwartete? Farben, Formen, Perspektiven – und ein U‑Bahn-Design, das so frisch wirkte, als hätte jemand gerade erst den Farbroller weggelegt. Zwischen klaren geometrischen Strukturen, leuchtenden Wänden und der Dynamik ein- und ausfahrender Züge konnten wir uns kaum losreißen. Manchmal ist Bewegung eben genau das richtige Motiv.
Gegen Mittag landeten wir am Breslauer Platz – perfekter Zeitpunkt für eine Pause und ein bisschen Klön am Hauptbahnhof. Danach ging’s weiter zu den architektonischen Hinguckern der Linien 5 und 17. Glänzende Flächen, tiefe Schachte, spektakuläre Blickachsen – hier hatten unsere Kameras endgültig ihren Spaß. Besonders am Heumarkt fanden wir Motive, die man als Fotografin oder Fotograf einfach lieben muss.
Als wir gegen 17:30 Uhr am Chlodwigplatz ankamen, merkte man, dass die fotografische Energie langsam zur Neige ging. Zeit, den Tag entspannt ausklingen zu lassen – mit vollen Speicherkarten und glücklichen Lichtjägern.
Unser Fazit: Ein großartiger Tag, ein tolles Team und Bilder, die zeigen, wie spannend der urbane Untergrund sein kann.
Und das Beste?
Die nächste Exkursion steht schon fest: Im April geht’s nach Antwerpen!
Wenn du Lust hast, mit uns die Welt – und manchmal auch ihre Untergründe – zu entdecken, dann komm doch einfach mal vorbei.