Seit 2018 halte ich mit meiner Kamera fest, was mich bewegt und inspiriert.
Meine Leidenschaft für die Fotografie hat sich über viele Jahre entwickelt – leise, neugierig und immer begleitet von einer großen Reiselust. Anfangs standen vor allem private Motive und das unmittelbare Umfeld im Mittelpunkt, doch mit der Zeit wuchs der Wunsch, Fotografie bewusster und erzählerischer einzusetzen. Ein entscheidender Wendepunkt war ein Workshop zur Reisefotografie im Jahr 2019, der mir neue Perspektiven auf Bildgestaltung und fotografisches Erzählen eröffnete.
Ich fotografiere, um die Welt mit anderen Augen zu sehen – und um sichtbar zu machen, was im Alltag oft übersehen wird. Dabei folge ich einer einfachen Regel: Alles, was nicht weglaufen kann oder möchte, ist ein potenzielles Motiv.
Ein aufmerksamer Blick auf die Welt - das ist Fotografieren für mich. Seit dem Beginn meines Ruhestands begleitet mich eine Kamera, die mir meine Ehefrau schenkte. Was als Ausgleich begann, entwickelte sich schnell zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Wahrnehmung, Zeit und Veränderung. Autodidaktisch und durch den Austausch in Fotokursen habe ich mir meinen eigenen Zugang zur Fotografie erarbeitet.
Fotografie ist für mich weit mehr als das Festhalten schöner Motive – sie ist eine Form des Erinnerns, des Innehaltens und des bewussten Erzählens. Mein kreativer Hintergrund reicht dabei deutlich weiter zurück: Über 30 Jahre Arbeit in der Filmbranche haben meinen Blick für Bildaufbau, Dramaturgie und emotionale Tiefe geprägt. Die Fotografie ist jedoch mein persönlichster Ausdruck geworden – konzentriert, intuitiv und frei von Einschränkungen.
Fotografie bedeutet für mich, den Moment einzufangen und Geschichten zu erzählen. Mit jeder Aufnahme halte ich Erinnerungen fest, die vielleicht sonst verloren gehen würden. Es fasziniert mich, wie Licht, Farben und Perspektiven zusammenspielen, um Emotionen zu transportieren und besondere Augenblicke für immer festzuhalten.
Mit der Fotografie angefangen vor Jahrzehnten – natürlich analog und mit nicht gerade wohlriechendem Laborequipment – freue ich mich heute über nahezu unbegrenzten Speicherplatz anstelle von maximal 36 Bilder pro Film bei zuvor festgelegtem ISO-Wert (der eigentlich niemals für alle Bilder passte) und fantastischen technischen Hilfestellungen.
Ich bin Gründungsmitglied der Lichtjäger – und Fotograf aus tiefer Überzeugung. Seit mehr als 50 Jahren begleitet mich die Fotografie durch mein Leben. Sie war nie nur ein Hobby, sondern immer ein stiller Begleiter, ein Mittel, um wahrzunehmen, zu verstehen und Geschichten sichtbar zu machen, die sonst vielleicht ungesehen geblieben wären.
Die Fotografie begleitet mich seit vielen Jahren und ist für mich vor allem ein kreatives Ausdrucksmittel, um Stimmungen, Formen und Geschichten sichtbar zu machen. Besonders wichtig ist mir dabei ein bewusster Umgang mit Licht und Bildaufbau – Aspekte, die sich wie ein roter Faden durch meine Arbeiten ziehen.
Ich bin Fotografin mit einem besonderen Blick für Begegnungen, Stimmungen und leise Geschichten. Meine Fotografie entsteht aus dem Wunsch heraus, Menschen und Momente nicht nur zu zeigen, sondern ihnen Raum zu geben. Mich interessieren weniger die lauten Motive – vielmehr sind es die Zwischentöne, die mich berühren und meine Kamera lenken.
Bilder guter Fotografen und Fotografinnen faszinieren mich schon ein Leben lang. Als Teenager jobbte ich, um mir mit 15 eine erste Kamera kaufen und selbst aktiv werden zu können. Lange Zeit war dennoch das Fotografieren nur "Nebenhobby" in Verbindung mit anderen Interessen und fand überwiegend im Urlaub auf Reisen statt.
Die Fotografie war schon Ende der 70er Jahre Teil meines Design-Studiums an der Fachhochschule in Düsseldorf. Kreative Techniken, Studiofotografie und die Arbeit in der S/W-Dunkelkammer gehörten zu meiner Ausbildung.