Ich bin Gründungsmitglied der Lichtjäger – und Fotograf aus tiefer Überzeugung. Seit mehr als 50 Jahren begleitet mich die Fotografie durch mein Leben. Sie war nie nur ein Hobby, sondern immer ein stiller Begleiter, ein Mittel, um wahrzunehmen, zu verstehen und Geschichten sichtbar zu machen, die sonst vielleicht ungesehen geblieben wären.
Die Lichtjäger stehen für vieles, was mir am Herzen liegt: Gemeinschaft, Offenheit, ehrlichen Austausch und das gemeinsame Wachsen an Bildern. Fotografie bedeutet für mich nicht Konkurrenz, sondern Miteinander. Die besten Gespräche entstehen oft nach der Bildbesprechung, wenn wir noch einen Moment länger über eine Szene sprechen, über Licht, über Gefühle, über das, was ein Bild auslöst.
Neben den Lichtjägern bin ich seit vielen Jahren als Dozent für Fotografie an Volkshochschulen tätig – unter anderem bei der VHS Rhein‑Erft und auch bei der VHS der Stadt Frechen. In meinen Kursen geht es mir weniger um Technikdatenblätter als um das Sehenlernen. Die Kamera ist wichtig – aber sie ist nur ein Werkzeug. Ein gutes Bild entsteht im Kopf und im Herzen, lange bevor der Auslöser gedrückt wird.
Diese Haltung spiegelt sich auch in meinen eigenen fotografischen Arbeiten wider. Ich habe mich bewusst nie auf ein Genre festgelegt. Mich interessieren Menschen, Street‑Momente, Reisen, Natur, aber auch inszenierte und konzeptionelle Arbeiten. Oft entstehen meine stärksten Bilder dort, wo nichts geplant ist – in unerwarteten Situationen, die Aufmerksamkeit verlangen.
Einige dieser Arbeiten wurden im Laufe der Jahre bei Wettbewerben ausgezeichnet. Beim Brühler Fotopreis konnte ich 2023 den ersten Platz erringen. Mein Bild „Die Mäuse“, aufgenommen während des Karnevalszugs in Brühl, überzeugte sowohl das Publikum als auch die Jury und wurde als Wettbewerbssieger prämiert. Dieser Erfolg bedeutet mir besonders viel, weil er zeigt, wie stark lokale Geschichten sein können, wenn man sie mit Respekt und Nähe erzählt.
Auch bei den Leser‑Fotowettbewerben des Kölner Stadt‑Anzeiger wurden meine Arbeiten ausgezeichnet. Besonders prägend war der erste Platz „Foto des Jahres 2018“. Darüber hinaus konnte ich bei weiteren Wettbewerbsrunden vordere Platzierungen erreichen und wurde mehrfach unter den besten Bildern geführt. Zusätzlich wurden meine Fotografien beim bundesweiten Blende‑Fotowettbewerb ausgezeichnet – ein Wettbewerb, der zeigt, wie vielfältig und emotional Amateur‑ und ambitionierte Fotografie sein kann.
Als Mensch bin ich neugierig, offen und zugewandt. In der Bildkritik bin ich ehrlich, manchmal direkt, aber immer mit Respekt. Kritik verstehe ich als Zeichen von Wertschätzung – denn nur wer sich ernsthaft mit Bildern auseinandersetzt, hilft beim Wachsen.
Für mich ist Fotografie kein fertiges Ergebnis.
Fotografie ist ein gemeinsames Erleben.
Und genau deshalb bin ich Lichtjäger.
norbertliebertz.de - Mein Reise- und Fotoblog
Fotografie-erleben - Meine kommerziellen Fotografie Angebote
Die hier vorgestellten Bilder zeigen einen kleinen Überblick.